Es war einmal eine LED-Lampe
Unbekannte Hilfe
Angefangen als Beleuchtung für eher Nebensächliches, war das LED-Licht wenig bekannt, obwohl wir es tagtäglich sahen. Die kleinen Lampen wurden in erster Linie für Anzeigeleuchten verwendet wie z. B. beim Computer, beim Fernseher, bei Video und Co.
LED-Anzeigen zeigen uns an, ob etwas ausgeschaltet ist, ob man den Wassertank der Kaffeemaschine füllen muss, oder ob es Zeit für eine Reinigung oder Entkalkung ist.
Dafür waren die LED-Lampen geeignet. Ideal auch durch den niedrigen Stromverbrauch und die Langlebigkeit. Oder haben Sie schon mal das LED-Lämpchen ihrer Kaffeemaschine ausgewechselt?
Der Anfang war gemacht
Forscher wussten um das Potential der LED-Technik, doch war es noch schwierig, diese optimal zu nutzen. Durch die vorangetriebene Entwicklung, die sich als äusserst effektiv herausstellte, wurden auch die Einsatzbereiche erhöht.
Das klare, gebündelte Licht wurde bald in der Automobilindustrie verwendet, Taschen- und Stirnlampe und wurde zur harten Konkurrenz des Halogen-Lichts. Mittlerweile ist es dabei die Strassenbeleuchtung weltweit zu erobern.
Einzug in die Wohnzimmer
Im Grunde ist es Zeit, dass die LED-Beleuchtung nun Einzug in unsere Wohnräume erhält und zwar im grossen Stil. Als Dekorationsbeleuchtung finden wir auch hier die LED-Lampen, ohne Recht zu wissen, was hier eigentlich leuchtet.
Die Kritik, dass LED-Beleuchtung noch zu schwach ist und dass es zu kalt leuchtet, wird bald nicht mehr gelten, denn die LED-Forschung tut ihr Übriges.
Von weiss zu farbigem Licht
Neben weissem Licht gibt es die LED-Beleuchtung aber längst auch als farbiges Licht, mit durchschlagendem Erfolg.
Forschungsarbeiten u. a. mit dem Jenaer Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik stehen kurz davor, der kleinen Leucht-Diode zum ultimativen Lichtkick zu verhelfen und ihr Lichtpotential zu fast 100 Prozent zu nutzen.