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Neuer Rekord bei flexiblen OLEDs?

Wann kommen flexible OLEDs auf den Markt? Bei der Forschung und Entwicklung von Organischen, Licht emittierenden Dioden, kurz OLEDs, ist die Steigerung der Effizienz bei gleichzeitiger konstanter und guter Leistung die zentrale Herausforderung.
Gleichzeitig ist es die Voraussetzung, dass sich OLEDs als komplementäre Lichtquelle neben den Leds durchsetzen.

Während OLEDs ein flächiges Licht erzeugen, strahlen Leds ein punktförmiges Licht aus.

OLEDs und Leds ergänzen sich dadurch und wurden bereits in Designerleuchten gemeinsam verwendet. Leds wie OLEDs sind vielversprechend für die Zukunft.

Während Leds bereits auf dem besten Weg sind, sich am Markt zu etablieren, stehen OLED noch am Anfang.

OLED Beleuchtung gibt es derzeit als Designerleuchten, jedoch noch nicht für die breite Masse.

Durch die stetige Entwicklung wird auf einen baldigen Durchbruch der OLED gehofft und da zählt jeder Erfolg.

Um wieviel hat sich die Effizienz der OLEDs verbessert?

Für flexible OLEDs erreichten Entwickler von Osram nun mit einem besonderen Elektroden-Design die Rekordeffizienz von 32 lm/W.

Eine ca. 100 µm dicke Stahlfolie wurde als Substrat verwendet. Sie ist lichtundurchlässig, wodurch die Photonen nicht wie bei starren OLEDs auf Glas hindurch können, sondern das Bauteil über die Oberseite verlassen.

Dabei handelt es sich um eine Top-Emitter-Technik, die allerdings die Erzeugung weissen Lichts mit hoher Qualität erschwert.

Ein grossflächiges OLED-Muster wurde für die Messung der Effizienz getestet, wobei die Helligkeit auf 1'000 cd/m² eingestellt wurde.

Die Messungen der Lichtstärke der OLEDs wurden in einer Ulbricht Kugel vorgenommen. Auf  manipulierende Makroextratoren wie z.B. Linsenaufbauten zur Steigerung der Lichtausbeute wurde verzichtet.

Die Messungen zeigen, dass flexible OLEDs bereits deutlich effizienter sein können als Halogenlampen und damit der breiten Anwendung ein grosses Stück näherkommen.