18.August 2008
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LED – Flimmerfalle im Strassenverkehr?
Dabei handelt es sich um einen nervigen Nebeneffekt der neuen LED-Leuchten. Neuerdings kann man Neuwagen auch bei Dunkelheit an einem flackernden Rück- bzw. Bremslicht erkennen. Mit neuester Technologie ausgestattet, wurden die Glühbirnen durch LED-Technik ersetzt.
Der Vorteil ist, hellere, schneller in der Reaktion und auch optisch attraktivere Leuchten. Immer mehr Autobauer verwenden die LED-Leuchten. In der Tuning-Szene gar, darf man sich ohne LED-Rückleuchten gar nicht mehr sehen lassen.
Der Nachteil ist, das ständige Flackern der LED, dass störend, wenn nicht belästigend auf andere Autofahrer wirkt. Dafür gibt es auch bereits eine Bezeichnung: der „Perlschnureffekt“.
Bereits von der Automobilindustrie bemerkt, seitdem immer mehr Fahrzeuge mit LED-Leuchten ausgestattet werden, wird nun nach einer Lösung gesucht.
Was führt zum Flackern der LED?
Werden LED-Leuchten als Brems- und Rücklicht eingesetzt, leuchten LEDs hell und dunkler. Mithilfe einer elektronischen Steuerung wird die unterschiedliche Helligkeitsfrequenz erreicht. Im Grunde leuchtet die LED-Leuchte nicht stärker sondern die Pausen zwischen dem An- und Ausschalten werden länger.
Die Taktfrequenzen werden noch vom menschlichen Auge wahrgenommen, vor allem wenn es bereits dämmert, regnet, also die LED-Leuchten heller sind als die Umgebung.
Je näher einem die Rücklichter der anderen Autoverkehrsteilnehmer sind, desto eher bemerkt man das Flackern. Auch wenn flackernde LEDs keine Gefährdung darstellen, braucht es eine Abhilfe.
Die Lösung scheint eine Erhöhung der Frequenzen zu sein, denn eines ist sicher: auf LED-Leuchten verzichten will keiner.
In der Automobilindustrie ist bereits klar, dass zukünftige Fahrzeuge, egal in welcher Preisklasse ohne LEDs nicht mehr denkbar sind.