LED-Lampen im Strassenverkehr
In Zeiten des Klimawandels und der daraus resultierenden Diskussionen in Politik und Wirtschaft stellen die Leuchtdioden eine gute Alternative zu herkömmlich genutzten Leuchtmitteln, die sowohl Energiesparbirnen, Quecksilberdampflampen, Leuchtstofflampen, Natriumdampflampen als auch Halogenstrahler beinhalten, dar.
Sind die LED Lampen besser geworden?
Gaben LED-Lampen vor einigen Jahren noch wenig Licht ab, konnte seitdem eine enorme Verbesserung verzeichnet werden, so dass die Hersteller die Leuchtkraft der LEDs Straßenverkehrs tauglich machen konnten.
Etwa ein Drittel der Straßenlaternen ist mit Quecksilberdampflampen ausgestattet. Dieser Anteil muss im Rahmen der EU Umweltinitiative ausgetauscht werden, weshalb hier LEDs zum Einsatz kommen könnten.
Als besonders sparsam und effizient geltend, haben die Lumineszenz-Dioden daher einen erheblichen Vorteil im Sinne des Klimaschutzes im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln.
Wieviel Kohlendioxid könnte durch die LED Technik eingespart werden?
Eine Studie hat ergeben, dass durch den Austausch in Deutschland bis zum Jahr 2015 bis zu 380.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden können.
So positiv der Ansatz auch klingen mag, LED Lampen sind (noch) teurer als gewöhnliche Glühbirnen, weshalb hinterfragt wird, ob sich die Einführung der neuartigen Beleuchtung auf Dauer rentiert.
Die Kosten, die jedoch in die Anschaffung der Leuchtmittel gesteckt werden müssen, können bei der Wartung und Instandhaltung der Straßenlaternen eingespart werden.
Mit einer fünfmal höheren Lebensdauer bleiben LEDs daher weiterhin im Gespräch und werden deshalb schon bald als Beleuchtung zahlreicher Strassen zum Einsatz kommen.
Die LED Technik ist zur Zeit in einer rasanten Entwicklung. Diese wir begünstigt, durch die hohen Energiekosten.