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Stromfresser Internet?

Ein bisschen im Internet Surfen kann doch nicht schaden, oder?
Der Stromverbrauch hat sich dank vieler technischer Entwicklungen im Haushalt erheblich gesenkt. 

Kühlschrank oder Waschmaschine, die lange als Stromfresser Nr. 1 galten, haben heute einen akzeptablen Verbrauch.

Brauchen wir heute andere Ansatzpunkte beim Energiesparen?

Neue Modelle der ehemaligen Stromfresser Kühlschrank, Trockner und Waschmaschine sind heute äusserst effizient. Kombiniert mit einem bewussten Strom sparenden Verhalten, verbrauchen sie Energie im akzeptablen Bereich.

Wer sind heute die grössten Stromverbraucher im Haus?

Abgelöst wurden die Elektrogräte von Musikanlagen und Computern, so der Blog „Top Tarif“.

Auch Wissenschaftler der TU Dresden gehen davon aus, dass das Internet im Jahr 2030 ähnlich viel Energie verbrauchen wird wie die gesamte Erdbevölkerung heute.

Dabei helfen auch am PC einfache Tricks und Klicks um den Energieverbrauch zu senken.

Wie kann ich am PC Energie sparen?

Die Einstellungen Stand-by und Ruhemodus sollten so gewählt werden, dass die Energie nicht unnötig verbraucht wird.

Über die Systemsteuerung gelangen Sie zu den Energieoptionen, wo Sie die Einstellungen Ihres PC's bzw. Ihres Notebooks optimieren können.

Notebooks sind zudem sparsamer im Energieverbrauch wie ein grosser Rechner.

Energiesparen am PC beginnt, wenn das Display nach 15 Minuten automatisch abschaltet, nach 20 Minuten in den Stand-by-Modus und nach 40 Minuten in den Ruhezustand wechselt.

Beim Notebook sollte sich das Display nach fünf Minuten abschalten, nach 10 Minuten in den Stand-by-Modus und nach 20 Minuten in den Ruhezustand wechseln.

Beim Surfen sollten Lesezeichen bei häufig benutzten Webseiten statt einer Suchmaschine verwendet werden. Das spart Energie, vergleichbar mit einer 4-Watt-Led-Lampe.

Ist Green IT das Modell der Zukunft?

Bei Green-IT geht es nicht nur um eine umweltschonendere Datenverarbeitung, es sollen auch sämtliche Kommunikationsmöglichkeiten weniger umweltbelastend sein.

Der Stromverbrauch des Internets verbraucht beispielsweise ähnlich viel CO2 wie der weltweite Flugverkehr.

Um diese Entwicklung abzubremsen, wird inzwischen an energiesparenden und sauberen Lösungen gearbeitet.