Werden LEDs zum heiligen Gral der Beleuchtung?
Es hört sich wie das Schlaraffenland in Sachen Energiekosten und Lampenwelt an. Wissenschaftler der britischen Cambridge University sind sich jedoch sicher, dass es sich um keinen LED-Traum handelt.
Denn mit ihrer neuesten Entdeckung ist es ihnen offensichtlich gelungen, LEDs zukünftig billiger herzustellen.
Das LED-Potenzial
LEDs haben das Potenzial, die Beleuchtung für Haushalte und Arbeitsplätze drastisch zu senken.
Eine bisherige Bremse waren bisher die hohen Fertigungskosten durch die Verwendung von Galliumnitrid (GaN).
Nun ist es gelungen, dieses Material deutlich billiger herzustellen.
Damit würden die Kosten der LED-Herstellung auf rund ein Zehntel sinken. Läuft die LED-Entwicklung weiter so positiv, könnten in ca. fünf Jahren LED als Massenartikel auf den Markt kommen.
Die Wissenschaftler stehen kurz davor die hocheffizienten Weisslicht-LEDs als preisgünstige Massenware zu realisieren. Damit würden sie neben den Energiesparlampen die Nachfolger der Glühlampen werden.
Nicht nur Konsumenten würden durch die energiesparsamen LEDs profitieren. Während sich der Stromverbrauch auf ein Viertel der bisherigen Kosten senken könnte, würde auch gleichzeitig weniger Energie für Beleuchtung benötigt.
Durch das neu entwickelte Material für die LED-Herstellung könnten gleichzeitig mehr LEDs hergestellt und auch die Ausfallrate in der Produktion reduziert werden. Dies alles trägt dazu bei, die Anschaffungskosten für LEDs erheblich zu senken.
Damit wäre in Zukunft eine grossflächige Verbreitung von LEDs möglich, der Energiebedarf würde sinken, so dass ganze Kraftwerke eingespart werden könnten.
GaN-LEDs werden derzeit bereits eingesetzt, ein Hemmnis zur Massenverbreitung ist noch der hohe Anschaffungswert.